Willkommen bei Mädchen June und Künstler
Mädchen June und Künstler präsentieren hier ihre Arbeiten.
:Neuigkeiten:
Parma Day - Für immer der letzte Tag -
Immer der letzte Tag ist eine Schachtel voller versteckter Andeutungen. So weit entfernt von den Beschreibungen eines Zustandes, der immer wieder passiert, wenn wir am letzten Tag unseres Lebens angekommen sind. Die meisten Menschen wissen es nicht und den wenigen ist es klar, dass die wenigen Stunden, in denen wir in diesem Theaterstück, das man Existenz nennt, uns dessen bewusst sind, wie besonders der letzte Tag ist. Ein Tag des Abschiednehmens und Loslassens von guten und schlechten Erinnerungen. Zurück bleibt in einer kurzen Zeitspanne die Erinnerung an ein Leben voller Ereignisse.
Dieses Album ist so anders, weil auch hier die Regeln gebrochen werden, so wie es der Tod auch gerne mit uns macht. Nichts ist dem Zufall geschuldet. Gerne dürfen sie über das, was sie hier hören, nachdenken. Jud Skarlet und Erich Zann Erbe wird weiter fortgesetzt.
Hier zu hören
Mühlhausen, 20. Mai 2026
11.02.2026
Hanna Habima
Dies ist die letzte Arbeit zum Schuld-und-Sühne-Zyklus. Diese Arbeiten verlangte von mir sehr viel. Ich bin erschöpft, doch es tut auch gut, etwas vollbracht zu haben, was ich als sinnvoll erachte, es getan zu haben. Zuerst der Text, der auch diesmal wieder typisch „Mädchen June“ ist. Eine Geschichte von einem Experiment, das über seine Grenzen geht. Wo Kant ein Mensch ist, dessen Ego zu groß geworden ist und es Opfer kostete. Sein Assistent Herbert, die SS und ihre Moral, alles ist so verwoben, dass es wieder unglaublich erscheint.
Zu guter Letzt das Album. Hanna Habima ist der Nachfolger von dem Album Dibbuk. Es ist eine sehr vage Annäherung an Hanna Rovina und ihre Generation und die . Eine Ausnahmeschauspielerin, welche ihre Leidenschaft über alles stellt. Immer wieder ergeben sich Fragen über das Unterdrücktsein der Frau in den Religionen. Und leider eine Verbindung zu den Massenmördern, die guten Väter und Ehrenmänner.
Als Erstes sind die Titel und ihre Informationen zu lesen, danach folgt die Geschichte „Rübenfeld und das Experiment“.
Mädchen June
https://vernomllp.bandcamp.com/music
Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Youtube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.
8. Januar 2026
Liebe Freunde,
das Jahr ist noch sehr jung und es bedarf einer kleinen Ankündigung.
Im Frühjahr wird eine neue Arbeit erscheinen, die man als einen indirekten zweiten Teil vom Album „Hanna Rovina Dibbuk“ betrachten kann. Doch diesmal werden es The Neverland Stars sein, welche sich der Vertonung der Arbeit mit dem Titel „Ein Wochenende im Schtetl“ angenommen haben. Es ist eine Reise in das Galizien, in der Zeit, in der die Bewohner in einer sicheren Welt lebten, wenn man es so nennen kann.
Es ist das Ende des „Schuld und Sühne“-Zyklus, der schon einige Kurzgeschichten, Alben und Filmclips hervorgebracht hat. Auch dieses Album wird untermauert von einer kleinen Geschichte, welche aber Jahrzehnte später spielen wird. Man kann also sagen, die Geschichte ist ein leidvoller Ausblick auf die schrecklichen Ereignisse, welche eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte hervorgebracht haben.
Ich konnte am Ende des Jahres zwei Objekte ausarbeiten, wieder nur für das eigene Wohlbefinden der eigenen vier Wände.
Warum ist das Thema jüdisches Leben, Shoa und alles, was es mit sich brachte, so wichtig für die Arbeiten? Es ist nicht einfach, etwas zu erfassen, was man selber nicht direkt erlebt hat. Ja, auch ich bin in dieser Welt gefangen, die mich immer wieder in ein tiefes Beschämen versetzt.
Es ist ein Teil unserer Geschichte und eigentlich sollte sie für die kommenden Generationen eine Ermahnung sein, sich gegen das allgemeine, banale Böse zu stellen. Auch ist es für mich immer wieder traurig, zu wissen, was jeder kostbare Mensch, der durch Kriege, Völkermorde und seine Abarten der menschlichen Seele, für immer weg ist.
Es kann so vieles verhindert werden, wenn wir Menschen uns doch nicht immer wieder dem Teufel zuwenden, der nur in einer Ecke sitzt und uns beobachtet, und er süffisant feststellt, dass er doch viel harmloser ist und einfach uns machen lässt. Daher nein zu Menschen, die Kriege und Vernichtungen vorantreiben, um ihre Macht zu festigen. Ihre Minderwertigkeitskomplexe kaschieren und es als eine nationale Notwendigkeit der Masse verkaufen.
Ich weiß, es ist naiv, zu glauben, dass es eine bessere Welt gibt. Da ist wohl eine Schwäche, von der ich mich nicht lösen kann.
Mädchen June
21. Oktober 2025
Wieder Daheim
Mädchen befindet sich wieder in seiner eigenen Kammer. Die Tage in Furtwangen waren voller interessanter Eindrücke. Viele Künstler haben auf dem Marktplatz in Furtwangen ihre Arbeiten gezeigt oder auch dargestellt. Es ist immer wieder ein Genuss, zu sehen, wie vielfältig man sein kann. Über die einzelnen Arbeiten gäbe es viel zu schreiben, doch das würde sie nur ermüden. Ich kann nur so viel sagen: Mein Konzept ist aufgegangen und ich bin mit vielen Eindrücken zurückgekommen. Vielleicht werde ich mich noch einmal der Objektkunst widmen. Aber jetzt sind noch für dieses Jahr zwei Projekte zu realisieren.
Eine Jungpionierin geht nach Entenhausen.
Am 09. November 2025 nehme ich an einer Ausstellung im Rathaus Hüfingen teil. Dies wird ein Gemeinschaftsprojekt mit Frau Faller werden. Das Thema ist: die Wende. Ich werde ein Interview veröffentlichen, das ein Junge im Jahr 1994 mit einer ostdeutschen jungen Frau führt. Der Schwerpunkt wird die letzten Monate vor und nach der Wende sein.
Schuld-, Sühne- und Vergessen-Zyklus.
Eine neue Geschichte ist entstanden, dies ist dann der Abschluss zum Schuld-, Sühne- und Vergessen-Zyklus. Zeitgleich wird auch die Geschichte noch einen musikalischen Unterbau bekommen. Anfang Dezember ist die Veröffentlichung. Im Frühjahr werden die fünf Geschichten als Selbstverlag Edition erscheinen.
Mehr dazu noch später......
:Neuigkeiten:
18. September 2025
Mädchen June ist in Donaueschingen in der Donauhalle, nicht körperlich, aber im Geiste. Mit Frau Faller habe ich einer kleinen Zusammenarbeit konzipiert. Frau Faller zeigt einige ihrer neuen Arbeiten und projiziert zwei meiner Filmarbeiten auf ihre selbst entworfenen Exponate. Im Rahmen der Veranstaltung „REfresh".
Am 19. Oktober 2025 ist Mädchen wieder im schönen Schwarzwald, genauer in Furtwangen, bei der Veranstaltung „Kunst in Furtwangen“ zu Gast. Das Konzept ist einfach: Jeder Künstler bekommt eine Marktbude zur Verfügung gestellt, und in oder außerhalb der Holzbauten kann man sich kreativ austoben. Ich werde diesmal neue Arbeiten zeigen, diesmal ohne Film. Dafür Installationen und Klangfetzen.
Juli 2025
Es ist geschehen, das zottige Kind wurde aus seiner Dunkelheit verbannt. Doch ich kann nur sagen: Auch dieser Balg wird mein Herz immer wieder erwärmen.
Es ist ein Album, das nie geplant war. Ich wurde nach Schwenningen zu der Ausstellung „Bruchstellen“ eingeladen und präsentierte mein multimediales Konzept zum Thema „Bunker“ und „Nie wieder Krieg“. Viele heimische Künstler zeigten in der alten Lampenfabrik ihre Arbeiten. Interessante schauspielerische Darbietungen wechselten sich ab mit ausgefeilten Installationen, die einfach einmalig waren.
Ich bekam einen Raum für den Abend, der sehr perfekt für meine Performance geeignet war. Ich projizierte einen von mir erarbeiteten Film, der mit neuem Tonmaterial versehen wurde. Der Raum wurde zusätzlich in einen Bildteppich getaucht, der sich exakt an den Ereignissen der Geschichte orientierte.
Es ist die Geschichte von drei jungen Menschen, die in einem Bunker gefangen sind und sich darüber streiten, ob die Nazis mit einem Raumschiff verschwanden oder sich einfach neu eingekleidet haben.
Mein Beitrag ist und bleibt eine Anklage gegen Krieg und das Versagen der Politik, die nicht imstande ist, Gewalt und Krieg zu verhindern.
Der Prozess der Erstellung eines so umfangreichen Projekts hatte mir einiges abverlangt, es war eine interessante Grenzerfahrung. Daher bekommt diese Arbeit einen besonderen Stellenwert. Weitere Information bekommen Sie über den Link, der auch den Text beinhaltet.
4. April 2025
Ein ungewolltes Kind ist auf diese Welt gekommen. Es ist eine Ermahnung an Forschende, die ständig die Totenruhe stören.
Ein leerer Sarg, nicht für Menschen bestimmt. Ein Gefäß für Manen*, die umherirren, um ihre Körper zu finden. Doch ihre Suche ist vergebens. Menschen von heute haben ihre Gräber entweiht. Im Namen der Wissenschaft müssen die Geister auf ewig nach ihren Gefäßen suchen, die in Glasvitrinen von Menschen von heute begafft werden. Lasst die Gräber unversehrt, stört nicht die Ruhe der Toten.
31. März 2025
Unter Ordnung
Unter Ordnung ist das Nachfolgealbum von Formwandler. Es ist eine Arbeit, die verschiedene Perspektiven darstellt. Unter Ordnung kann unterschiedlich betrachtet werden. Unterordnung und unter der Ordnung oder die untere Ordnung. Das Album umfasst sechs verschiedene Geschichten, welche lose verbunden sind.
In der Tradition des Russischen Formalismus entstanden diese Arbeiten mit dem Hinweis auf eine eigenständige Erzählweise. Wie schon beim letzten Album hat jeder Titel einen Begleittext bekommen. Es ist eine Geschichte über verschüttete Bergleute im Mansfelder Land und über eine Frau, welche ihr Glück im Supermarkt finden möchte.
Der letzte Titel wirkt sehr erdrückend, besonders das Klangbild wurde so designt. Ihnen viel Freude oder was sie immer empfinden werden. Mädchen June
Der eine Raum im Museum
Der eine Raum im Museum. Hier wird der Gedanke verfolgt, was wäre, wenn es nur einen Raum im Museum gäbe, der nur die Kunstwerke beherbergt, die nie ein Mensch zu sehen bekommt. Ist der Raum vorhanden oder gibt es die Bilder? Sind der Raum und die Werke existent? Was begehren wir am meisten? Ist es der Raum, den wir nicht finden können, oder nur die Vorstellung im Kopf, eines der Werke sehen zu können? Der Sound ist eine Auskoppelung zum kommenden Album. Mit dem Titel: Drei Bäume und ein Holzfäller.
16. März 2025
Die drei Teile des Stückes „Entbindende Frau im dunklen Raum" sind eine Metapher zur Angst vor Gefühlen und zur Liebe zur eigenen Kindheit. Ein offener Umgang mit der Schwäche des Mannes und der
unendlich scheinenden Willenskraft der Frau.
Was muss eine Frau ertragen, ein Wesen zu entbinden, in einem Raum, der kahl, feucht und kalt ist? Ein Raum, der so dunkel ist, dass die Angst sich am Körper klammert und der apokalyptische Schmerz, der schwingende Bote der bevorstehenden Niederkunft, für einen Moment mehr beschäftigt als der Gedanke, warum die Frau in so einem Raum ist, nicht im warmen Bett, wo alles sauber ist, die Lampen flackernd eine beruhigende Atmosphäre bereiten und um einen herum vertraute Menschen sind. Ein Raum der Stille, nur der Atem und der dumpfe Schmerz, synchron mit dem Puls, erzeugen eine Stimmung von einer Depression in einem Lilienfeld. In dem Feld liegt ein kleiner Junge, der ist der Vater des Kindes.
Der Junge ist verstört, an seinen Händen klebt Blut, doch es ist nicht das eigene, es ist das Blut seiner Schwester, das Blut ihrer ersten Monatsblutung. Er versuchte, die Blutung zu stoppen. Es war kein Spaß. Das Mädchen geriet in Panik. Es wusste nicht, warum es passierte, der Junge auch nicht. Wie konnten sie es auch wissen? Sie waren zu jung. Die Frau in dem dunklen Raum hörte ihren Herzschlag, ihr Unterleib drohte aufzureißen, sie empfand es so, und so wird es auch sein.
Der krampfende Schmerz implodiert im Leib und ein taubes Gefühl in den Beinen verstärkt die Hilflosigkeit: ein Gefühl der nahenden Panik oder doch nur Freude auf das kleine Wesen? Zwei Hände kommen hervor, sie spreizen die Schamlippen auseinander, die Arme sind zu sehen. Der Junge im Feld voller Lilien liegt mit der Frau Hand in Hand, ihr Kleid ist von Blut und Urin befleckt, sie sehen beide in den Himmel und nehmen die Wolken wahr, als seien sie Bilder, die dahinziehen. Der Kopf kommt durch die Scheide, der immer mehr schreienden und weinenden Mutter. Wird sie eine gute Mutter sein? Bekommen das Wesen, welches die erste Kälte spürt, auch genügend Essen, Wärme und Liebe? Die Mutter drückt und presst, sie spürt keinen Schmerz mehr, sie weiß, das Kind ist bald draußen, sie gesteht sich ein, es nicht zu schaffen, sie zweifelt, sie ist alleine, sie hält sich so fest an ihrem Laken, dass die Handknöchel einen starken Druck wahrnehmen müssen, doch die Frau kann keinen Schmerz empfinden.
Im Arm hält sie ein kleines Mädchen, es ist ein Mädchen. Wird es immer zu essen haben, wird es die Liebe bekommen. Der Junge steht auf und schaut der Sonne entgegen. Es ist ein warmer Sommerabend und das Mädchen setzt sich auf und sieht sich in einem dunklen, lautlosen Raum um. Die Sonne ist weg, die Wärme, der Junge. Sie ist alleine, ohne Wärme, Liebe und Essen.
released October 2, 2018
Programmierung, Synthesizer und Konzept bei Mädchen June
12. März 2025
Im Winter hatte ich immer gefroren. Ich war voller Schauder, wenn ich bemerkte, dass gestern das alte Jahr war. Nichts geschafft, sagt es in meinem Kopf. Mein Herz lag, einbettet in einer Schachtel, verstaut, im alten Schrank, neben meinem Bett. Oben in den Regalen, in dem ich meine Augen aufbewahrte.
Im Winter war alles voller Bettlagen, die Berge gesäumt mit kosmischem Staub. Im Winter erfroren die Menschen, ich nahm ihre Augen, betrachtete sie und steckte sie zurück, nur um sie zu vertauschen. Ich öffnete ihr Münder und schälte mit einem Löffel ihr Zwietracht heraus.
Im Winter sah ich den Sommer kommen, so sagte es eine Stimme in meinem Kopf. Ich habe es geglaubt.
Der Frühling, er hat mich ertappt, er ist so schön, nur wenn ich meine Augen hätte. So könnte ich das Neue sehen und die kleinen Leiber betrachten, die unter dem Schnee lagen.
Der Winter, er verbirgt so vieles, die Zeit, das Zusammensein, die Freude und die Überraschungen.
Ich mag den Winter, er gibt mir neue Augen. Er gibt mir den Blick über die Berge und erlaubt mir unter den Laken zu schauen.
Mädchen June
released December 19, 2018
Wäre ich ein Fluss, dann einer, der in einen stillen See mündet. Der See müsste unendlich tief sein. In seiner Dunkelheit sollen unbekannte Wesen leben.
Wäre ich ein Fluss, so würde ich mich durch die Welt schlängeln, ich würde in die Meere fließen und wieder als Regentropfen auf einem unserer Berge verweilen.
Wäre ich ein Fluss, so möchte ich von euch geliebt werden. Ich möchte nicht leiden unter euren schmutzigen Gedanken. Wäre ich ein Fluss, so möchte ich nicht versiegen.
Ich fließe, weil ich nicht anders kann. Wäre ich einer von euch, so würde es keinen Tropfen mehr von mir geben.
Doch solange ich einer der vielen Tropfen bin, müsst ihr erkennen: Ohne uns könnt ihr nicht überleben. Es sind nur die wenigen Dinge, welche uns verbinden, doch das Wenige ist so voller Leidenschaft, die wir alle uns bewahren müssen.
Mädchen June
Unsere Musik gefällt eurer Traurigkeit. Unsere Bilder lassen Erinnerungen verblassen. Unsere Filme zeigen die Trostlosigkeit. Unsere Texte sind eine andere Sprache der Einsamkeit.
18. Februar 2024
Ein neuer Clip ist im Februar entstanden. Er zeigt einen anderen Ort, der dem Mädchen June nicht vertraut war, aber trotzdem in seinen Bann gezogen hatte. Der Sound ist aus dem Album Christmas in the Morgue I mit dem Titel Wenn die Kinder schlafen.
Wiederholungen von naiven Stilmitteln. Sich wiederholende einzelne Bilder von profaner Gebrauchsbauarchitektur.
10. Januar 2025
Emala
Liebe Freunde, das neue Jahr, hüllt sich erneut im Gewand des Wahnsinns. Daher beginne ich mit einem neuen Clip. Dieser läutet das kommende Album für die erste Jahreshälfte an. Am 8. Juni 2025 erscheint das Album unter dem Arbeitstitel: Denken, Handeln, Verantwortung.
Emala, die vier verteilten Ansichten von jetzt, aus der Perspektive eines Menschen, der immer nur beobachtet und hört. Emala ist die Theorie der vier unterschiedlichen Pole in einer scheinbar angepassten Welt. Mit dem Blick auf Gebäuden und schwer hörbaren Gedanken.
Vier Wiederholungen, doch immer wieder im anderen minimal sich änderten Klangbild. Ein Apfel angebissen von Gott selbst, um seinen Fehler auf die Menschheit zu schieben. Viermal ein Apfel, der Beginn des Wahnsinns. Wären sie doch in ihren Paradies geblieben. Jeder Bildblock wird auch viermal anders gezeigt,
Mädchen June
16. Dezember 2024
Das Dorf mit den unmöglichen Bewohnern
Liebe Freunde, es ist getan. Basierend auf der Geschichte von einem unbekannter Autor, haben wir an einem neuen Album gearbeitet, welches sich sehr gut verbindet, zu den Worten die geschrieben wurden.
Wir wanderten in unseren Gedanken durch Alpträume und Wachträume, verweilten in den Echokammern der Menschlichen Perversionen. Jeden Widerstand durchbohrten wir mit Präzession, um nur an dem Nektar der Zerrissenheit zu kommen.
Das Datum der Veröffentlichung, wurde von uns bewusst gewählt. Sarah hatte eine Vision, als wir Urlaub machten, im schönen Bastogne, tief in den Ardennen. Genau auf den Tag, 36 Jahre später, wird einer der sinnlosesten Schlachten stattfinden, ein Ereignis, was genauso aussichtslos und verderblich werden soll. Es ist etwas, das uns daran erinnert, wie wir sind.
Nach einem Jahr Arbeit ist wieder ein Zeitdokument von uns entstanden. Das letzte Jahr war gut und die meisten Veranstaltungen waren ausgebucht. Ich hoffe wir werden noch lange zu leben haben, denn die Geschichten sind nicht zu Ende erzählt. Wir durften sogar bei der Feier, zum verschwinden von der Gräfin von Toscana, im sächsischen Königshaus einige unsere neuen Stücke spielen.
Die Titel des Albums:
Nachts im Skriptorium
Der Schreiber sitzt in der Nacht in seinem Skriptorium. Der Regen schlägt auf das Fensterbrett ein. Seine Gedanken kreisen um das Geschehen der Geschichte. Er beginnt zu schreiben, eine Geschichte, die allzu wahr ist.
Unsortierte Gedanken
So sitzt die junge Frau auf der besagten Anhöhe, ihre Blicke schweifen über die schroffen Felsen im Tal. Das Gestein sind die Bettlaken einer notwendigen Reinigung, andere sagen auch dazu Katastrophe. Menschen liegen darunter, die anderen Menschen viel böses antaten. Doch das ist lange vorbei, die Genugtuung ist da, und die Frau kann sich in der Wärme der Mittagssonne geborgen fühlen.
Es ist etwas anderes als Liebe
Er hört die Musik aus einem eigenartigen Gerät, die Melodien des sicheren Untergangs sind so süß und putzig. Wie kann man da widerstehen. Er liebt Sie, und doch weis er es nicht. Er macht sich auf in das Werk, um noch alle zu retten. Doch er muss sich im geheimen Zimmer entscheiden über Liebe oder Rettung.
Das zerschmelzen ihrer Augen
Sie haben es nicht wahrhaben wollen. Ihr ganzen Leben, haben sie in die Tiefe gegraben um ihr Glück zu suchen. Doch es blieb ihnen verwehrt und alles was sie tun konnten, war auf die Felder zu schauen und dabei beobachten zu müssen, wie die Augen ihrer Nachbarn zerschmelzen.
Das Wasser steigt
Am Werk angekommen, erkennen die Bewohner ihrer ausweglose Lage. Das Wasser steigt und niemand kann etwas daran ändern. Das Werk, eine Institution der Rechtschaffenheit und Naivität, hat seinen Wert verloren. Nach und Nach verschwinden die Bewohner, die Glocken als Warnung nehmen die einzelnen beim ertrinken wahr. Die Tür verschließt sich. Ein Dorf versinkt, ein neues Leben entsteht.
Ohne ihre Augen ist die Welt still
Jetzt erkennen sie noch nicht einmal das Ausmaß ihrer Situation, ohne ihre Augen sehen sie die Welt in ihren schönen Farben und Formen. Doch sie können es nur erzählen, wenn der letzte Tropfen Wasser ihre Lungen füllt. Sie versuchen in der Stille zu sehen, doch die Farben haben sich im Meer verteilt.
Das Dorf ohne Bewohner
Eine Ansammlung von eigennützigen Bewohnern, in einem Dorf, das nur den Namen trägt in seiner ungelesenen Geschichte. Nur die Wenigen haben nie in die Erde gebaut und nicht ihr Herz an die Gutgläubigkeit verloren. Menschen sind wie Kinder, sie brauchen viel Zuwendung doch man muss sich irgendwann von ihnen abwenden, wenn man keine Antworten geben kann auf ihre Fragen.
Mädchen June: The Neverland Stars :
Parma Day : Vivian Gabin
Wir interessieren uns für das Abwegige der Menschheit. Wir sehen die Pein jedes Einzelnen. Wir sprechen die Sprache der Zerrissenheit.
Der Wert des Nichts ist nicht aufzuwiegen mit Hoffnung.